Rutschgefahr! Nur ein sauberer Boden ist ein sicherer Boden

Eine Filialleiterin oder ein Marktleiter im Lebensmitteleinzelhandel muss vieles im Blick haben – unter anderem muss er oder sie den Blick gegen Boden richten um die Rutschgefahr für seine Kunden abzuschätzen. Schon ein heruntergefallenes Salatblatt kann dazu führen, dass der Ladenbetreiber auf Schadensersatz verklagt wird – nämlich dann, wenn eine Kundin ausrutscht und sich verletzt. Wie gelingt es, der Sorgfaltspflicht nachzukommen und Sauberkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen? Wie verhindern Ihre Reinigungskräfte, dass der Boden mit der Zeit grauer und glatter wird?

Eine Sekunde unaufmerksam und schon ist es passiert: Ein Kunde im Supermarkt stößt aus Versehen an das Getränkeregal und eine Flasche Wein zerbricht in tausend Scherben. Oder beim Herausholen aus dem Kühlregal fällt ein Joghurt herunter. Nun ist Schnelligkeit gefragt. Ein Marktmitarbeiter wird die Joghurt-Pfütze oder die Lache aus Wein inklusive der Scherben mit Papier-Tüchern aufwischen – möglichst vorsichtig, um sich nicht an den Scherben zu verletzen. Damit der Boden wirklich sauber wird – gerade wenn es sich um Rotwein gehandelt hat – sollte danach die Reinigungsmaschine geholt werden, um den Bereich großzügig abzufahren. Im Fall der Fälle ist hier der Marktleiter gefragt, der sein Können als Allrounder zeigen kann, und weiß, wie die Scheuersaugmaschine bedient wird.

Im Spannungsfeld zwischen Rutschsicherheit und Sauberkeit

Warum ist es so wichtig, schnell zu handeln? Der Betreiber eines Ladengeschäfts muss dafür sorgen, dass der Boden zu jeder Zeit sauber ist und keine Gefahr besteht, dass weder Lieferanten, Mitarbeiter noch Kunden ausrutschen. Doch es braucht gar keinen Joghurt, um den Boden für die Kunden des Supermarkts gefährlich zu machen. Es reicht schon ein heruntergefallenes Salatblatt an der Gemüsetheke. Auch der Eingangsbereich ist eine „Gefahrenzone“, wenn er glitschig geworden ist, weil bei Regen viele Kunden ein- und ausgehen und dabei die Feuchtigkeit von außen mit hereinbringen. Ein rutschiger Boden „infolge Wasser, Regen, Schnee, Glatteis“ war im Jahr 2020 die Ursache für 9.240 der meldepflichtigen Unfälle von ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Bereich, vermeldet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV, https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/4271: Tabelle 44, S. 70) 5.305 Unfälle wurden aufgrund eines rutschigen Bodens gemeldet, der mit Öl und Fetten verschmutzt war.

Ein Ladenbetreiber hat dafür zu sorgen, dass heruntergefallene Lebensmittel sofort beseitigt werden. Falls der Boden vom Einsatz einer Reinigungsmaschine noch nass ist, müssen die Kunden im Laden darauf extra hingewiesen werden. Immer wieder kommt es zu Klagen vor Gericht und der Ladenbetreiber kann unter Umständen zu hohen Schadensersatzzahlungen verpflichtet werden.

Gradwanderung zwischen Glanz und Glätte

Grundsätzlich gilt folgende Aussage: Je glänzender der Boden, desto rutschiger ist er. Wir von haid-tec sind Spezialisten darin, die im Lebensmittelhandel verbreitete Feinsteinzeugfliese durch unsere Oberflächenbearbeitung rutschhemmend zu machen und dabei trotzdem den Glanz zu erhalten. Die gesetzlichen Arbeitsschutzvorschriften schreiben vor, dass Böden in öffentlichen Räumen eine gewisse Rauigkeit aufweisen müssen. Das Problem: Je rauer der Boden, desto schwieriger ist er zu reinigen. Wird nun eine Reinigungskraft mit der täglichen Reinigung beauftragt, die nicht oder nur unvollständig eingewiesen wurde, kann das gravierende Folgen haben. Ein permanent falsch gereinigter Boden aus Feinsteinzeug wird mit der Zeit immer grauer und glatter. Das erhöht die Gefahr, dass Kunden und Mitarbeiter ausrutschen, wenn es ein bisschen feucht ist.

Achtung Rutschgefahr! Falsche Reinigung führt zur Verglättung des Bodens

Sowohl die Verwendung eines falschen Reinigungsmittels als auch die Art und Weise des Reinigens kann dazu führen, dass der Boden mit der Zeit glatter wird. Wachse, Seifen und pflegende Substanzen im Reinigungsmittel setzen sich direkt auf der Oberfläche oder in den feinen Vertiefungen der Feinsteinzeugfliese ab – vermischt mit den Schmutzstoffen, die eigentlich verschwinden sollen, kommt es zu einer Schichtbildung am Boden. Die Schmutzstoffe als auch die Rückstände der Reinigungsmittel addieren sich mit der Zeit. Kommt nun Feuchtigkeit dazu, wenn zum Beispiel Einkaufende bei Regen mit nassen Schuhen den Supermarkt betreten, bildet sich eine schmierige, rutschige Schicht.

 

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Ein Reinigungskonzept schützt Kunden und Mitarbeiter vor Rutschgefahr

Eine Einzelhandelsfiliale im Lebensmittelbereich sauber zu halten ist eine besondere Herausforderung für alle Ladenbetreiber. Diese haben die Pflicht, sowohl ihre Mitarbeiter, Lieferanten als auch die Kunden vor Unfällen zu schützen. Es muss sichergestellt werden, dass Böden stets trocken und sauber sind. Selbstverständlich sollte im Falle eines Malheurs schnell gehandelt werden, doch die meiste Arbeit steckt darin, grundsätzlich die Prozesse zu definieren, damit Feinsteinzeugböden im Supermarkt richtig gereinigt werden.

Nur eine sachgemäße Reinigung stellt sicher, dass die rutschhemmenden Böden nicht verglätten und Mitarbeitende ihre Tätigkeit und Kunden ihren Einkauf sicher erledigen können. Ihre Sorgfaltspflicht erfüllt die Filialleiterin, wenn sie ein Reinigungskonzept hat, das von ihren Mitarbeitern konsequent umgesetzt wird.

Welcher Herausforderungen haben Sie bei der Reinigung Ihrer Feinsteinzeug-Böden? Lassen Sie es uns wissen – auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Reinigungskonzept. 

 

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